Auf dem Seil

„Tyll Ulenspiegel über uns drehte sich, langsam und nachlässig – nicht wie einer, der in Gefahr ist, sondern wie einer, der sich neugierig umsieht. Der rechte Fuß stand längs auf dem Seil, der linke quer, die Knie ein wenig gebeugt und die Fäuste in die Seite gestemmt. Und wir alle, die wir hochsahen, begriffe mit einem Mal, was Leichtigkeit war. Wir begriffen, was das Leben sein kann für einen, der wirklich tut, was er will, und nichts glaubt und keinem gehorcht…“

(Daniel Kehlmann, Tyll, S. 20)

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