Systemische Zuversicht

Hoffnung in Zeiten des Klimawandels 

Der Klimawandel findet statt und stellt die Menschheit vor enorme Herausforderungen. Technische  Innovationen allein werden es nicht richten, es geht vielmehr um sozialen und kulturellen Erfindungsgeist. Think global, act local. Es gibt viel zu tun, packen wir’s an.

→ NETZWERK KLIMASCHUTZ der DGSF

Kreativität II. Ordnung – Beziehungen menschenwürdig und umgebungsfreundlich gestalten

Im Verlauf der Evolution erfanden Menschen immer komplexere Formen des Miteinanders, der Kooperation und emotionalen Abstimmung. Wir haben tatsächlich gelernt, unsere Beziehungen schöpferisch zu gestalten – zu uns selbst, untereinander und zur Umgebung. Das bedeutet nichts weniger, als dass wir die psychischen, sozialen und kulturellen Möglichkeitsräume, in denen wir uns bewegen und entwickeln, gemeinsam mit anderen erfinden und hervorbringen – also auch verändern und gestalten können.

Immer deutlicher wird , dass eine Logik der ungebremsten Expansion, der umgebungsblinden Dominanz und der permanenten Steigerung unser Überleben als Spezies bedroht. Wie gestalten wir Beziehungen zu uns selbst, untereinander und zur natürlichen Umgebung so, dass Entwicklungsräume und Entwicklungschance für zukünftige Generationen erhalten bleiben? Im Anthropozän liegt die Herausforderung darin, den  Anthropozentrismus (vgl. Rotthaus), mit dem wir schon so lange unterwegs sind, zu überwinden und eine neue Sichtweise menschenwürdiger und umgebungsfreundlicher Beziehungsgestaltung zu entwickeln (Bleckwedel, 2022)

→ Aus der Krise lernen: Wie geht es  weiter: (ARD, 28 Minuten)