Raum und Zeit – Vier Aspekte räum-zeitlichen Erlebens

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Raum existiert nicht ohne Zeit, Zeit nicht ohne Raum. Die physikalische Raum-Zeit unseres Universums dehnt und krümmt sich, seit dem Big Bang. Menschliche Welten sind raum-zeitlich geprägt und gerahmt. Wir erleben die (inneren und äußeren) Welten, in denen wir uns bewegen und entwickeln, zeitlich und räumlich strukturiert, und wir organisieren und gestalten unsere Welten räumlich und zeitlich.

Vier raum-zeitliche Aspekte bestimmen das Erleben, die Struktur und die Organisation menschlicher Welten:
a) natürliche raum-zeitliche Gegebenheiten (Berg und Tal; Tag und Nacht),
b) kulturell genormte/geformte raum-zeitliche Gehäuse  (Erde, Himmel, Hölle; Trauerzeiten)
c) sozial konstruierte raum-zeitliche Rahmenbedingungen (Räume zum Essen, Schlafen oder Arbeiten; Arbeitsbeginn, Feierabend)
d) In neuerer Zeit spielen zunehmend virtuell hergestellte und genutzte Raum-Zeiten eine wichtige Rolle.

Alle vier genannten Aspekte sind wechselseitig miteinander verbunden und ineinander verschachtelt.

Menschen verfügen über ein intuitives Zeit- und Raumempfinden; ein mehr oder weniger bewußtes Gespür für natürliche, kulturelle, soziale und virtuelle raum-zeitliche Umgebungen bzw. Gegebenheiten.

Menschliches Handeln, Fühlen, Empfinden, Denken und Wünschen wird stark beeinflusst durch natürliche, kulturelle, soziale und virtuelle raum-zeitliche Umgebungen.

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