Transkulturelle Erfahrung in China

Ich hatte das Glück 2012-2018, eingeladen von der Tongji Universität in Shanghai und der Peking Universität, im Rahmen der DCAP in China zu unterrichten. Das Projekt wird ausführlich beschrieben unter Zhong de Ban. Ich bin sehr dankbar für diese inspirierende, transkulturelle Erfahrung –  ich mochte das Land, die Kolleg*innen, die Kultur und das Unterrichten dort sehr.

Seit dem Machtantritt Xi’s haben sich allerdings die politischen Rahmenbedingungen dramatisch verändert. Ich werde vorläufig nicht mehr, wie so Viele, in China unterrichten. Ich habe mich in der Vergangenheit öffentlich kritisch gegenüber der KPch und dem chinesischen Machtapparat geäussert, und werde das auch weiterhin tun. Führe ich nach China, würde ich, auf Grund der neuen Sicherheitsgesetze in Hong Kong, mich und andere gefährden. Ich schließe mich der Solidaritäts-Erklärung von 1300 Wissenschaftlern an.

Die Entscheidung bleibt ambivalent und schmerzlich. Mein Respekt gilt allen, die versuchen, den Kontakt, unter Wahrung der fachlichen und ethischen Standards, zu halten. Ausführlich zu den Hintergründen: Psychotherapie ist ein Kind der Freiheit!.

Einen guten Eindruck der transkulturellen Erfahrung vermittelt der Bericht von Inge Liebel-Fryszer:

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Siehe auch: Paartherapie in China