Weltklugheit – unterwegs mit Georg Stefan Troller

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Auslegung der Wirklichkeit – Eine filmische Sternstunde mit Stefan Georg Troller (Ein Film von Ruth Rieser)

Georg Stefan Troller hat in seinem Reporterleben Hunderte Prominente interviewt: von Muhammad Ali über Edith Piaf bis Woody Allen. Zu seinem 100. Geburtstag wird er selbst in einem Film überaus einfühlsam portraitiert von Ruth Rieser. Wie kann man mit Hundert geistig noch so unglaublich wach und präsent sein? Ein Film über das Leben und Überleben, die Liebe, das Unbegreifliche und Naheliegende, über Fragen und Sprechen und Raum geben, über die Verlebendigung des Gefühls im Dialog, über Freude, Verlust und Hoffnung, über Zugehörigkeit, Demut und den Sinn des Lebens – eine Lebensreise, zutiefst geprägt vom Humor und der Weisheit eines hundertjährigen Überlebenden aus Wien. Ein Lehrfilm für Therapeut:innen.

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Viktor Frankl über Geschichtlichkeit und Vergänglichkeit

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»Vor allem aber kann die Vergänglichkeit des Daseins dessen Sinn aus dem einfachen Grunde nicht Abbruch tun, weil in der Vergangenheit nichts unwiederbringlich verloren, vielmehr alles unverlierbar geborgen ist. Im Vergangensein ist es also vor der Vergänglichkeit sogar bewahrt und gerettet. Was immer wir getan oder geschaffen, was immer wir erlebt und erfahren haben – wir haben es ins Vergangensein hineingerettet, und nichts und niemand kann es jemals wieder aus der Welt schaffen«

Viktor Frankl (2015, S. 9)

Erika Freeman: besser glücklich sein

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“Unglücklichsein zu sein macht dich auch nicht schlauer”

“Das Schlechte ist schlecht genug, da kann man sich auf das Gute konzentrieren”

“man muss schlimme Erinnerungen anerkennen und dagegen ankämpfen, aber sie sich nicht zu Herzen nehmen. man soll sich nicht zum Opfer machen”

Erika Freeman
(Interview mit Annabel Wahba, SZ Magazin 14.5.2020)

Etwas tun was erfüllt

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Eine erfüllende Tätigkeit kann, aber muss nicht unbedingt Sinn ergeben, ein praktisches Ziel verfolgen oder der Menschheit dienen. Ich kann herumdödeln, in meiner Phantasie reisen, eine Blume anschauen, Musik hören, basteln, malen, dichten oder einfach nur so herum sitzen, absichtslos…nur, was ich tue, sollte mich erfüllen. Und, glaube mir, du merkst es, wenn es passiert.

 

Selbstakzeptanz bedeutet Entwicklung

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Wir leben entspannter mit einem guten Kontakt zu unseren Schattenseiten, Schwächen und Ängsten. In sicheren Situationen und wertgeschätzt können wir sie anschauen und werden ruhiger. Gebundene Energie wird frei – Angst liefert Energie, das ist ihre überlebenswichtige Funktion – und wir entwickeln mehr Toleranz für uns selbst, für andere, für Ambiguität, das Aushalten offener Fragen und Situationen.

Selbstakzeptanz statt Selbstoptimierung (Willi Butollo).